Diakonie Stadtmission Zwickau e. V.
Brücke zum Leben

Zweites Begegnungsfest an Asylbewerberunterkunft | Kaffee, Tanzen und Couscous

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Janett Kleeberg, Koordinatorin für ehrenamtlich Helfende und Sozialarbeiter Mohammed Abu Shanab der Stadtmission Zwickau beim Fachsimpeln über die orientalischen Speisen

Was sie nicht wussten war, dass auch die Flüchtlinge in der Unterkunft gekocht und gebacken hatten. Kurz vor Beginn der Veranstaltung kamen die Bewohner der Unterkunft mit landestypischen süßen und herzhaften Speisen aus den Wohnungen und servierten in Pfannen und improvisierten Gefäßen ihre ganz persönliche Überraschung für die Gäste. Gefüllte Teigtaschen, Reisgerichte, Tabouleh und Couscous-Gerichte – Süßes und Herzhaftes. Am Ende war das Buffet noch einmal so lang geworden.

Sichtlich beeindruckt und neugierig wurden die Köstlichkeiten von allen Beteiligten probiert. Die Kirchgemeinden und Gemeinschaften hatten außerdem noch sechs überdachte Sitzgruppen für die Unterkunft im Gepäck, die mit Unterstützung eines Zwönitzer Holzhandels gekauft wurden. Doch dieses äußerst sinnvolle Geschenk an die Flüchtlinge ging erst einmal unter.

Die gut 500 Menschen waren schnell in Gespräche vertieft, spielten miteinander oder genossen einfach das gute Essen in Gemeinschaft. Auch die Vorstandsvorsitzende der Stadtmission Zwickau, Gabriele Floßmann zeigte sich in ihrer Verantwortung als Betreiber der Unterkunft von dem Fest beeindruckt: „Es ist eine besondere Atmosphäre spürbar, in der einander Wertschätzung entgegengebracht wird. Das Miteinander der verschiedenen Kulturen bereichert uns. Hier kann man es sogar schmecken!“

In dieser guten Stimmung verwunderte es dann kaum, dass auch der musikalische Rahmen der Veranstaltung eine Erweiterung fand. Die Flüchtlinge übergaben an die Technik mittels Handy landestypische Musik, zu der ausgelassen, in bunt gemischter Runde getanzt wurde. Ein kontrastreiches Bild zu den hinlänglichen bekannten und aktuellen Herausforderungen dieser Tage.

Für Interessierte stand die Kleiderkammer zur Besichtigung offen – die Gäste konnten zudem einen Blick in das Koordinierungsbüro der Unterkunft werfen. Neben dem Austausch mit den Flüchtlingen, wurde auch die Möglichkeit genutzt, sich als Helfer untereinander kennen zu lernen, denn das Einzugsgebiet der Helferschaft rund um die Unterkunft ist recht groß und reicht von Ellefeld bis Schmölln und Hohenstein-Ernstthal. Derzeit wohnen knapp 230 Asylbewerber in der Unterkunft.

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