Warum muss für Dienste der Diakonie gezahlt werden?

Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Der barmherzige Samariter wird tätig, um dem Notleidenden zu helfen. Er gibt ihn aber dann in der Herberge ab und bezahlt den Wirt dafür, dass er den Verletzten pflegt. Beides ist Diakonie:

  • dem Hilfebedürftigen sofort und unbürokratisch zu helfen. Deshalb sind viele Angebote der Diakonie für den Betroffenen kostenfrei. Es sind vor allem Hilfen für Menschen, die in Not gekommen sind und schnell Unterstützung brauchen.
  • dem Hilfesuchenden längerfristige Hilfe anzubieten. Diese Hilfe muss gemeinsam solidarisch finanziert werden – aus Versicherungsbeiträgen, aus Spenden, aus Kirchensteuermitteln oder aus Eigenbeiträgen.

Für unsere rund 750 hauptamtlich Mitarbeitenden in der Diakonie ist "Helfen" ihr Beruf. Sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt und müssen für ihre Arbeit bezahlt werden. Daneben sind Gebäude zu unterhalten oder Mieten zu zahlen. Dies führt dazu, dass Einrichtungen und Dienste der Diakonie ihren Preis haben. Deshalb werden die Kosten für die Dienstleistungen abgerechnet mit Versicherungen, mit Kommunen, mit dem Landkreis, mit dem Land Sachsen und teilweise mit Hilfesuchenden selbst.

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