Diakonie Stadtmission Zwickau e. V.
Brücke zum Leben

Es geht los! – Baufeldfreimachung am „Günen Hof”


Damit wird nun auch sichtbar, was bisher intensiv geplant und diskutiert wurde. Mit dem Baugeschehen auf der Saarstraße und im Kreuzungsbereich zur Humboldtstraße, das auch im Zusammenhang mit dem Vorhaben stand, sind nunmehr alle wichtigen Weichen für die Vorbereitung des Grundstückes gestellt. Die Bebauung des Areals ist, neben ihrer sozialen Bedeutung, auch aus städtebaulicher Sicht von öffentlichen Interesse. Durch den Abriss der Gebäude auf dem Grundstück im Sanierungsgebiet Nähe Zentrum verschwindet ein Schandfleck von der Bildfläche.

Für die Stadtmission blieb der Beginn der Ordnungsmaßnahme spannend bis zur letzten Minute. Den Beschluss zur Durchführung fasste endgültig am 29.10. der Stadtrat. Der Bauausschuss der Stadt hat dem schon Mitte Oktober einstimmig zugestimmt. Die Fördermittel wurden von der Stadt am 30.10.09 abgerufen, was der letztmögliche Termin war. Um den Antrag bei der Landesdirektion einzureichen, blieben also nur Stunden. Knapper ging es kaum. Der Fördermittelbscheid des Landes beinhaltet 523.000 Euro, davon trägt die Stadt einen 25-prozentigen Eigenanteil. Bis zum Ende des ersten Quartals 2010 soll die Freimachung abgeschlossen sein. Die Freimachung des Baufeldes wird in drei Abschnitten realisiert. Im ersten Abschnitt wird durch Baumfällungen und das Entfernen von Sträuchern der Zugang zu den Gebäuden ermöglicht, die im zweiten Abschnitt abgeissen werden. Mit dem Ausheben von verunreinigten Erdmassen auf dem Areal wird die Maßnahme abgeschlossen.

In der Folge muss geklärt werden, wie das neue Quartiers-Projekt aufgebaut wird. Die Enthüllung der Bautafel gibt einen skizzenhaften Ausblick, der jedoch der Konkretisierung bedarf. Die Stadtmission arbeitet noch an der am besten geeignete Form. Mit dem Ausrichten eines Ideenwettbewerbs könnte die entsprechende funktionale und ansprechende, architektonische Lösung diskutiert werden. Ziel ist es, sobald wie möglich mit dem Bau zu beginnen, wobei die Umsetzung in Teilschritten erfolgen wird. „Die Kita mit 70 Plätzen könnte den Anfang machen, wenn die Förderung geklärt ist, wie auch Wohnungen für verschiedene Bedarfsgruppen, und flexible Begegnungsflächen“, so Rolf Schlagmann. Der Direktor betont:„Auch wenn wir durch eine stückweise Finanzierung in Teilschritten planen, wollen wir, dass das Leben, das wir uns im Quartier wünschen, von Anfang an Gestalt gewinnt.“






 
 

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