
Zusammenleben bis zuletzt
Eingebettet in meiner Familie das verbleibende Leben ausschöpfen, es wirklich erleben - das ist ein Wunsch, den sehr viele schwerkranke und sterbende Menschen haben.
Unser Ökumenischer Hospizdienst möchte helfen, dass wieder mehr Familien ihren auf Hilfe angewiesenen Angehörigen diesen Wunsch erfüllen können.
Ehrenamtlich tätige Hospizhelfer stehen als Mitmensch kostenlos schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen zur Seite. Sie begleiten, beraten und unterstützen in dieser schweren Zeit aber auch deren Angehörige und Freunde. Krankheit und Leid können für eine Familie ertragbar werden, wenn ein Team aus Pflegediensten oder Sozialstationen, Ärzten, Therapeuten, Seelsorgern und Hospizhelfern der Familie tragen hilft.
Hospizhelfer helfen tragen, indem sie ihnen schenken, was wohl in unserer Gesellschaft das höchste Gut ist - ihre Zeit:
- Zeit zum Reden
- Zeit zum Schweigen
- Zeit zum Zuhören
- Zeit zum Vorlesen
- Zeit zum Trösten
- Zeit zum Ermutigen
- Zeit für Spaziergänge
- Zeit für Gebete
- Zeit für Information und Beratung
- Zeit für Entlastung und Unterstützung
- Zeit für die Erfüllung aller erfüllbaren Wünsche
- Zeit für...
Schon Salomo wusste
Für alles gibt es eine Stunde,
und eine Zeit gibt es
für alles Geschehen unter dem Himmel:
Eine Zeit zum Weinen
und eine Zeit zum Lachen,
eine Zeit des Klagens
und eine Zeit des Tanzes,
eine Zeit zum Umarmen
und eine Zeit sich vom Umarmen zu lösen,
eine Zeit zum Zerreißen
und eine Zeit zum Zusammennähen,
eine Zeit zum Schweigen
und eine Zeit zum Reden,
eine Zeit zum Gebären
und eine Zeit zum Sterben.
Aus der biblischen Weisheit des Prediger Salomo

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