Assistenz (Einzelfallhilfe) beim Besuch von Kitas, Schulen bzw. während des Studiums

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Seit dem Inkrafttreten der Behindertenrechts-konvention gilt das Recht, bei freier Schulwahl ein angemessenes Bildungsziel zu erreichen, als elementares Recht auf Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Hilfen zum Erreichen angemessener Bildungsziele sind grundsätzlich nicht einkommens- und vermögensabhängig. Das heißt, Sie müssen in keinem Fall eine finanzielle Eigenbeteiligung leisten.


Gesetzliche Grundlage


Rechtliche Grundlagen für die Bewilligung dieser Leistungen finden sich

  • in der Behindertenrechtskonvention Artikel 24 (Bildung)
  • im Sozialgesetzbuch VIII; §§ 35 und 35a (hauptsächlich für (Vor)Schüler und Studenten mit seelischer Behinderung (z.B. Asperger Autismus))
  • im Sozialgesetzbuch XII; §§ 53 und 54 (hauptsächlich für (Vor)Schüler und Studenten mit Sinnes-, Körper-, Lern- oder geistiger Behinderung)
  • im Sozialgesetzbuch IX; § 55 (hauptsächlich für Vorschulkinder)


Zuständige Leistungsträger


Der Leistungsträger für diese „Hilfe zum Erreichen eines angemessenen Bildungsziels“ ist das Sozialamt als örtlich zuständiger Sozialhilfeträger bzw. das Jugendamt als örtlich zuständiger Träger der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche. Diese Hilfen werden aus Steuergeldern finanziert.


Weitere information zu Assistenzangebote als Teilhabeleistung.

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