Freizeitassistenz

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Mit dem Begriff „Freizeit“ umschreibt der Gesetzgeber die Zeit Ihres Lebens, die Sie nicht mit Erwerbstätig-keit verbringen. Egal, ob Sie Ihre Freizeit mit Kunst und Kultur, mit Sport oder Erholungsaktivitäten, mit Erwachsenenbildung, der Mitwirkung in Vereinen oder politischem Engagement verbringen: wenn Sie wegen Ihrer Behinderung nicht selbstständig an diesen Dingen teilhaben können, haben Sie Anspruch auf Unterstützung (z.B. Assistenz). Für anfallende Sachkosten (z.B. Reisekosten, Mitgliedsbeiträge oder Eintrittsgelder) müssen Sie natürlich selbst aufkommen.


Teilhabeleistungen im Freizeitbereich sind einkommens- und vermögensabhängig. Das heißt, Sie müssen sich einer Prüfung Ihrer finanziellen Situation unterziehen und unter Umständen einen Eigenanteil leisten.


Gesetzliche Grundlage


  • Sozialgesetzbuch I; § 29 Abs.1 Nr.3 g (Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen)
  • Sozialgesetzbuch IX; § 55 Abs.2 Nr.7 (Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft)
  • UN – Behindertenrechtskonvention; Art.30 (Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport)


Zuständige Leistungsträger


Sachlich zuständig ist Ihr örtlicher Sozialhilfeträger bzw. der Kommunale Sozialverband (sofern Sie gleichzeitig Hilfe zum Wohnen erhalten).


Weitere information zu Assistenzangebote als Teilhabeleistung.

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Spendenkonto
bei der Sparkasse Zwickau
IBAN DE81 8705 5000 2201 0099 80
BIC WELADED1ZWI
Kennwort: "Einrichtungsname/Projekt"

http://www.stadtmission-zwickau.de/ich_benoetige_assistenz_freizeitassistenz_de.html