Feuer knistert, die Laute klingt, ein Duft von frischen Speisen liegt in der Luft. Das Herbstbaumeln 2017

Treu dem Motto: ernten. danken. feiern. war auch in diesem Jahr das Herbstbaumel eine perfekte Gelegenheit auf das Erreichte zu schauen und besondere Grüße und einen herzlichen Dank an alle Unterstützer zu richten. Ein Grußwort überbrachte auch die Oberbürgemeisterin. Sie wünschte unter anderem auch dem Team um die Koordinatorin Anja Basch herum die nötige Kraft den Endspurt zu Fertigstellung im Jubiläumsjahr der Stadt Zwickau 2018 zu feiern. Sie betonte auch, dass es keinen historischen Festumzug gibt, sondern Historie von Zwickau ja dann insbesondere auch im Historischen Dorf erlebbar sei.

Und in Projekten wie dem Lehmbackofen wird die Haltung der Macher des Dorfes einmal mehr deutlich. Anja Bausch, Koordinatorin des Historischen Dorfes Zwickau dazu: „Was Kinder wie auch Erwachsene beim Bau des Lehmbackofens alles lernen konnten, weckt Begeisterung. Mit zum Teil historisch bedeutsamen Bruchsteinen einen Bogen des Sockels mauern, sich mit Bauformen, Materialien und Techniken praktisch auseinander zu setzen, mit Lehm zu bauen, mit Schamotte die Backfläche zu legen, eine Kuppel aufzusetzen, Lehmputz aufzubringen und am Ende zu sehen, dass es funktioniert, das lässt manche Strapaze auf dem Weg vergessen. Und das gehört dazu – die Mühe, die man hat – und am Ende steht für Jahre ein Unikat, etwas Einzigartiges.“

Jörg Banitz, Sozialarbeiter und Lehmbackofenbauer (Gemeinsam Ziele erreichen e.V.) hat das Backofen-Projekt geleitet und ist nebenbei auch mit Kochen und Backen vertraut. Rund eine Stunde nach dem Einschieben der Brote holen die Kinder dann die duftenden Brotlaibe aus dem Ofen und geben es in Häppchen an die Gäste zum Probieren.

Serviert wurde das Brot mit frischer Butter aus dem Butterfass. Diese wurde parallel zum Ausbacken vor Ort hergestellt! Bei Tonpuppen formen, Papier schöpfen, Bogenschießen, bei Schauvorführungen und Livemusik konnten alle von Groß bis klein mitmachen und Seele baumeln lassen. Einzig in der Strohburg war von gemütlich rumbaumeln keine Rede. Die Kinder tobten ausgelassen in dem Strohberg, was Eltern und Großeltern eine Mischung aus Mitfreuen und skeptischen Blicken entlockte, ob der zerzausten Haare voller Strohfitzel.

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