Richtfest im Historischen Dorf Zwickau

Am 9. November wars soweit: das Haupthaus hat einen neuen Dachstuhl bekommen und zum ersten mal bleibts darunter trocken. Heute morgen war das noch anders, als 20 Jugendliche bei feucht kühlem Wetter die Fundamente für die Trockenmauer aushoben.

Mario Zenner vom Alten Gasometer hat in seinem kurzen Grußwort noch einmal Bilanz gezogen und die vergangenen zweieinhalb Jahre seit Grundsteinlegung im Historischen Dorf Zwickau Revue passieren lassen. Bevor Streetworker Elfried Ralf Börner von der Stadtmission den Einsatz von hunderten von Jugendlichen seitdem lobte.

Ohne die Kraft die vielen kleinen Leute würde hier nichts gehen - nicht so handgemacht, so partnerschaftlich, so lustig. Ein großer Dank aber auch noch einmal an die Stadt Zwickau. Dem Sonderposten an Finanzen ist es zu verdanken, dass das Dorf nun im nächsten Jahr fertig werden kann. Die Zimmermänner und Dachdecker um Uwe & Jörg Pikart und Arndt Meyer sind emsig am wirken, dass sich die Balken biegen. "Kann man alles schon sehen", sagte der kleine Max, der sich im Dorf umsah.

Bei aller Freude um das Entstandene blicken die Verantwortlichen aber auch schon nach vorne. Bis Anfang 2018 sollen die großen Holz-Arbeiten fertig sein. Dann gehts ans Ausmauern mit Lehm und den Innenausbau. Schön und kreativ solls drinnen auch werden. Also, heißt die Devise: sich sputen. "Wir haben jede Menge Bauliches zu tun, aber das ist nicht alles. Mit Jugendlichen planen Gasometer und Stadtmission für 2018 gerade einige Aktionen. Die Koordinatorin Anja ist dabei, das Team für die Planung Feuerzauber im Mai und Herbstbaumeln im September zusammenzustellen."

Elfried Ralf Börner, Streetworker Stadtmission Zwickau e.V.

Hier finden Sie den schönen und individuellen Richtspruch zum Ereignis.

http://www.stadtmission-zwickau.de/rueckblicke_richtfest_im_historischen_dorf_zwickau_de.html