Freistellung vom Dienst bei besonderen Ereignissen

In besonderen Lebenssituationen ist es gut, wenn es finanzielle Unterstützungen gibt. Einiges dazu ist in der AVR Diakonie Sachsen geregelt. Zusätzlich gelten die Dienst­vereinbarungen „Beihilfe und Unterstützungen“, welche vor allem die Vorsorge und Gesunderhaltung fördern wollen. Manchmal hilft aber auch eine Freistellung von der Arbeit. Im §11 AVR Diakonie Sachsen unter Dienstbefreiung sind die Anlässe geregelt:

  • Niederkunft der Ehefrau oder der eingetragenen Leben­spartnerin = 1 Arbeitstag,
  • Tod des Ehegatten, der Ehegattin, des eingetragenen Leben­spartners, der eingetragenen Lebenspartnerin, eines Kindes oder Elternteils = 2 Arbeitstage,
  • Umzug aus dienstlichem oder betrieblichem Grund an einen anderen Ort = 1 Arbeitstag,
  • 25- und 40-jähriges Jubiläum (§ 25 a) = 1 Arbeitstag,
  • Ärztliche Behandlung des Mitarbeiters, wenn diese während der Arbeitszeit erfolgen muss = erforderliche nachgewiesene Abwesenheit, einschließlich erforderlicher Wegezeiten.

Schwere Erkrankung

  • eines Angehörigen, soweit er in demselben Haushalt lebt = 1 Arbeitstag im Kalenderjahr
  • eines Kindes, das das 12. Lebens­jahr noch nicht vollendet hat, wenn im laufenden Kalenderjahr kein Anspruch nach § 45 SGB V besteht oder bestanden hat = bis zu 4 Arbeitstage im Kalenderjahr
  • einer Betreuungsperson, wenn Mitarbeitende deshalb die Betreuung ihres Kindes, das das 8. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behin­derung dauernd pflegebedürftig ist, übernehmen muss = bis zu 4 Arbeitstage im Kalenderjahr

Die genauen Anspruchsbedingungen finden Sie in den AVR Sachsen auf den Homepages der Stadtmission bzw. des Diakoniewerkes Westsachsen. Bei Rückfragen stehen Ihnen Ihre Mitarbeitervertretungen gern zur Verfügung.