Gute Nachrichten trotz Corona

 

Jubilarin im Jakobushaus

So etwas geschieht nicht alle Tage… Am 14. Juni 2020 überraschte das Blasorchester vom Zwickauer Scheffelberg unsere Bewohnerin Frau Tröger anlässlich ihres runden Geburtstages. Vor dem Jakobushaus sammelte sich zudem die Familie der rüstigen Dame, das Wetter hielt glücklicherweise solange inne. So viel Aufwand musste einen Grund haben. - Und 100 Jahre sind definitiv ein guter Grund! Ihre Kinder, Enkelkinder, Urenkel und sogar ein Ur-Urenkel gratulierten ihr zum Jahrhundert-Jubiläum.

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Drei Osterfestgottesdienste gestalteten Heimleiter Lars Petzold und Sozialdienstleiterin Claudia Günther für ihre Bewohnerinnen und Bewohner.

Moderne Kommunikation im Marthaheim

Seit dem 5. Mai gibt es im Marthaheim zwei Tablets, über die die Bewohnerinnen und Bewohner Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen können. „Wir nutzen dazu WhatsApp und Skype“, erläutert Sozialdienstleiterin Claudia Günther, „unsere Mitarbeitenden im Betreuungsdienst haben sich mit der Technik vertraut gemacht und jetzt können wir mit den Angehörigen Termine vereinbaren für Gespräche per Video-Telefonie. Manche Ehepartner oder Kinder sind zwar auch nicht mehr ganz jung, aber sie nutzen trotzdem die modernen Medien, um ihre Lieben sehen zu können.“ Im Bild freut sich Bewohnerin Gisela Gerber über die Verbindung zu ihren Angehörigen.

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Innovation in der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Durch die aktuellen, nun auch verlängerten Kontaktbeschränkungen können Termine durch die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) in den betreuten Familien nur eingeschränkt stattfinden.

Doch sind eine enge Zusammenarbeit gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie unabdingbar, da auch Kitas und Schulen noch teilweise geschlossen sind. Die Erledigung von Schulaufgaben im häuslichen Umfeld sorgt nicht selten dafür, dass Eltern und Kinder an Grenzen stoßen, es zu Konflikten kommt. Mit den nun angeschafften Tablets können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SPFH der Stadtmission Zwickau flexibel und gezielter reagieren.

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Neuer Spielepool für Familien in der Betreuung der SPFH

Viele Familien haben in dieser durch den Corona-Virus ausgelösten herausfordernden Zeit besonders viele Belastungen zu bewältigen. Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) hat die Situation der gesamten Familie im Blick, im Mittelpunkt stehen dabei die Kinder. Momentan sind die Kinder intensiver als zuvor mit digitalen Medien konfrontiert und beschäftigt. Wir wollen dazu beitragen, dass sich Eltern in dieser veränderten Situation Zeit nehmen, um mit ihren Kindern zu spielen. Durch den neuen Spielepool könnte eine Chance entstehen, Abwechslung zu erleben, sich auszutauschen sowie Aufregung und Freude miteinander zu teilen, die Frustrationstoleranz zu minimieren.

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Lebensberatung auf allen Leitungen

Dank einer Spende konnte die Lebensberatungsstelle ihre Telefonanschlüsse erweitern. Wo es vorher vier Anschlüsse waren, stehen jetzt sechs zur Verfügung. So sind mehrere gleichzeitige Telefonberatungen möglich, ohne dass die telefonische Erreichbarkeit blockiert ist.

Die Mittel für die Telefonanschlüsse kommen aus der Postcode-Lotterie, die dem Bundesverband der Evangelischen Stadtmissionen in Deutschland eine halbe Million Euro übergeben hatte. Bei der Stadtmission Zwickau werden die Lotterie-Einnahmen so zur ganz konkreten Hilfe für Menschen, die Beratung suchen.

Inzwischen ist auch die persönliche Beratung vor Ort wieder möglich. Im Wartebereich der Beratungsstelle werden die Abstandsregelungen unkompliziert umgesetzt. Ein eigener Mund-Nasen-Schutz ist mitzubringen.

 

Theater-Bläser musizieren für Jakobushaus-Bewohner

Bewohnerinnen und Bewohner des Altenpflegeheims Jakobushaus in Mülsen, durften am 23. April einem kleinen Konzert lauschen. Vier Bläser des Orchesters des Theaters Plauen-Zwickau hatten sich aufgemacht, um den Senioren ein Ständchen zu speilen und somit eine Freude zu bereiten. Das ist wunderbar gelungen. Organisiert hatten die Aktion die Heimleiterin des Hauses, Frau Hanisch, gemeinsam mit dem Orchester-Manager Herrn Leonhardt. Vielen Dank dafür!

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Bläserklänge vor dem Marthaheim

Am 17. April waren Blechbläser am Marthaheim. Die Bewohner wurden wohnbereichsweise bei schönstem Wetter im Garten vor dem Haus versammelt und lauschten den Klängen.

Wir danken dem ehemaligen Direktor der Stadtmission Zwickau, Rolf Schlagmann, für die Organisation und Mitwirkung bei dieser willkommenen Abwechslung. Das macht Mut und ist ein wertvolles Signal, dass Menschen aneinander denken und füreinander da sind.

 

1000 Masken für die Stadtmission Zwickau

Ein großes DANKESCHÖN an die Stadt Zwickau und die Berufsfeuerwehr Zwickau! Lutz Rose von der Berufsfeuerwehr überbrachte der Stadtmission Zwickau heute eine Spende von 1000 Stück zertifiziertem Mund-Nasen-Schutz.

Hintergrund ist eine Spende der chinesischen Partnerstadt Yandu an die Stadt Zwickau. Sie umfasste insgesamt 10.000 Masken, die nun von der Berufsfeuerwehr verteilt wurden.

 

Ostergrüße im Urbanushaus

Im Urbanushaus kommen gerade fast täglich gebastelte und geschriebene Grüße von den Kindern aus dem Ort an. Diese selbstgemachten Aufmerksamkeiten freuen und rühren unsere Bewohner sehr! Wir haben eine Tafel angefertigt, an der die kleinen Kunstwerke ausgehängt werden. Vielen Dank an alle Familien, die so herzlich an uns denken!

 

Lukaswerkstatt fertigt Mund-Nasen-Masken

In der Lukaswerkstatt fertigen seit Anfang April Mitarbeitende gemeinsam mit drei Beschäftigten Mund-Nasen-Masken für die Einrichtungen der Stadtmission Zwickau. Die farbenfrohen Textilien werden nicht als "Schutz" bezeichnet, weil es sich nicht um zugelassene Medizinprodukte handelt. Aber dennoch können sie die Infektionsübertragung reduzieren, die ggf. unwissentlich vom Träger oder von der Trägerin der Mund-Nasen-Maske ausgehen kann.

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Spendenkorridor im Treff für Wohnungslose

Der Abteilungsleiter der Wohnungsnotfall- und Straffälligenhilfe Petro Richter hat viele Baustellen. Eine davon konnte er Anfang Mai dank einer Förderung vom Bundesverband der evangelischen Stadtmissionen in Deutschland in Angriff nehmen. „Wir können dringend benötigte Ausstattung anschaffen. Dazu gehören zum Beispiel Schlafsäcke, Isomatten, Feldbetten, Decken, Kissen und Handtücher. Aber auch Desinfektionsspender und Hygieneartikel werden gebraucht. Unter anderem betreiben wir auch einen Spendenkorridor, für den wir Lebensmittel einkaufen werden.“ Die insgesamt 9500 Euro, die zur Verfügung stehen, kommen aus der Postcode-Lotterie, die dem Bundesverband eine halbe Million Euro übergeben hatte. Bei der Stadtmission Zwickau werden die Lotterie-Einnahmen zur ganz konkreten Hilfe für Menschen ohne eigenen Wohnraum.

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Drei Osterfestgottesdienste gestalteten Heimleiter Lars Petzold und Sozialdienstleiterin Claudia Günther für ihre Bewohnerinnen und Bewohner.

Feste feiern - jetzt erst recht

Das Team des Marthaheims in Zwickau gestaltet die Tage für seine Bewohnerinnen und Bewohner so angenehm wie möglich. Dieses Jahr gab es sogar drei Ostergottesdienste mit Prädikant und Einrichtungsleiter Lars Petzold. So konnten die Wohnbereiche jeweils unter sich bleiben, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Auch wenn es leider keinen Besuch von der Familie gab, musste keine und keiner auf die schönen Traditionen zum Osterfest verzichten. Auch die fröhlichen Osterkaffees in den Wohnbereichen und das Kaffeetrinken für die Geburtstagskinder im April konnten stattfinden.

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Eine halbe Million für die Stadtmissionen

Die Soziallotterie Deutsche Postcode-Lotterie unterstützt den Bundesverband der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland mit einer Summe von einer halben Million Euro. Das Geld soll den von der Corona-Krise am meisten betroffenen Menschen in unserer Gesellschaft zugutekommen, darunter Wohnungs- und Obdachlose, Menschen in Altersarmut und Opfer häuslicher Gewalt. Schon seit 1848 engagieren sich die Stadtmissionen in Deutschland für hilfebedürftige Menschen.
Durch die Corona-Krise und die derzeit geltenden gesellschaftlichen Einschränkungen sind alle Menschen höheren Belastungen ausgesetzt. Besonders leiden aber Menschen, die auf fremde Unterstützung angewiesen oder als Folge der Pandemie-Bestimmungen besonders gefährdet sind.

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Aufruf der Stadtverwaltung

03.04.2020 - Das Büro der Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragten der Stadt Zwickau hat eine Aktion gestartet, die Menschen in Zwickau trotz Kontaktbeschränkungen miteinander verbinden kann.

Wir danken ganz herzlich den vielen Kindern, Jugendlichen und Angehörigen, die auch ohne Aufruf schon viele Briefe, Zeichnungen oder Postkarten an die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtungen schicken. So kommt Abwechslung und Freude in die Tage, die durch die Kontaktbeschränkungen und Besuchsverbote leider zurzeit länger sind als sonst.

Hier geht es zum Aufruf. Fühlen Sie sich eingeladen, kreativ zu werden!

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Balkonkonzert im Lukashaus

02.04.2020 - Die Musikerinnen und Musiker aus dem Lukashaus haben aus der Not eine Tugend gemacht und ihren Balkon zur Bühne. Für Nachbarn, Spaziergänger und Passanten gaben sie ihr erstes Balkonkonzert. Schließlich proben sie regelmäßig und haben viel Energie - jetzt wo sie nicht in der Werkstatt arbeiten können und auch kaum Kontakte haben dürfen. Einrichtungsleiter Jens Kößling ist begeistert: „Die Leute haben sich gefreut, das Wetter war klasse, wir hatten jede Menge Spaß. Was will man mehr?“ Eine knappe Stunde lang interpretierten die zehn Bewohner*innen und vier Mitarbeitende Evergreens aus Irish Folk, Rock und Pop an der frischen Luft. Die Musiker sind zwischen 28 und 60 Jahre alt. „Da machen unsere jungen Hüpfer genauso mit wie die alten Hasen. Das ist einfach nur schön.“ Wenn alle wieder Lust haben und alles passt, folgt in der kommenden Woche die zweite Auflage.

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Kirchgemeinde erfreut Bewohner des Marthaheimes

01.04.2020 - Farbenfrohe Kunstwerke von Kindern und Gemeindegliedern der Ev.-Luth. Stadtkirchgemeinde Zwickau erfreuen derzeit die Bewohnerinnen und Bewohner des Marthaheimes. Die Idee war entstanden, weil die Senioren wegen der Corona-Pandemie zu ihrem eigenen Schutz keinen Besuch empfangen dürfen.
Eine Auswahl sehen sie hier in der Bildergalerie.

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Tag und Nacht am Telefon - die TelefonSeelsorge

31.03.2020 - Viele Menschen in Sachsen und auch in der Zwickauer Region leben derzeit gezwungenermaßen besonders zurückgezogen und oft auch in Ängsten. Da ist es gut, dass die Mitarbeitenden der TelefonSeelsorge weiter für sie Anrufer da sind. Horst Kleiszmantatis leitet die Zwickauer Dienststelle, die von der Stadtmission Zwickau betrieben wird. Er ist froh, dass er jetzt, da der Bedarf signifikant gestiegen ist, zusätzliche Dienste besetzen kann: „Unsere Mitarbeitenden sind Ehrenamtliche, die sich für diese Aufgabe ständig weiterbilden. Sie machen jetzt ganz bewusst weiter – auch wenn sie es nicht müssten. Weil sie sagen: ‚Gerade jetzt ist es wichtig‘.“ Die ausgebildeten Telefonseelsorger*innen haben ein offenes Ohr, hören zu, geben emotionalen Halt. „TelefonSeelsorge versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe, will Anrufende ermutigen, andere Perspektiven oder eigene Ressourcen zu erkennen.“ erläutert Kleiszmantatis. Bei Bedarf werden auch Telefonnummern von Beratungsstellen und Hotlines durchgegeben.

Die Telefonseelsorge ist aus dem Festnetz und aus allen Mobilfunknetzen kostenfrei erreichbar unter: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222. Oder auch per Mail und Chat unter www.telefonseelsorge.de. Rund um die Uhr. Auch am Wochenende und an Feiertagen.

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Privatinitiative spendet für Wohnungslose

26.03.2020 - „Wer nichts hat, hat jetzt noch weniger“, sagten sich ein paar nette Leute aus dem Erzgebirge und heben einfach mal losgelegt. Während die Frauen schon an den Nähmaschinen sitzen, um Gesichtsschutzmasken zu nähen, sammelt der Freundeskreis fleißig Spenden und Lebensmittel. Unter dem Motto „Menschen helfen Menschen“ lieferte die Privatinitiative diese Woche Pakete mit haltbaren Lebensmitteln an verschiedene Hilfsprojekte. Auch unsere Wohnungsnotfallhilfe wurde bedacht. Ihr Leiter Petro Richter dankte den Akteuren stellvertretend für seine Klienten: „Es ist schon toll, dass es so viel Hilfsbereitschaft gibt. Seit die Tafeln geschlossen wurden, ist es für unsere Leute echt noch einmal schwieriger geworden.“ Für den Überbringer der Gemeinschaftsspende eine Selbstverständlichkeit: „Mir geht es gut, ich habe alle, was ich brauche. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Da ist es doch klar, dass ich jetzt etwas abgeben kann.“

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https://www.stadtmission-zwickau.de/themen_und_news_gute_nachrichten_trotz_corona_de.html