Hermann-Gocht-Haus

 

Angehörigeninformation:


Sehr geehrte Angehörige,

zuletzt hatte ich Ihnen am 20.05.2020 geschrieben.

Seit dem 06.06.2020 besteht nun eine neue rechtliche Situation. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die Sächsischen CoronaschutzVO vom 03.06.20 für den Zeitraum vom 06.06. bis 30.06.2020 erlassen. Das Betretungsverbot für die Wohnstätten und Werkstätten entsprechend bisheriger Allgemeinverfügungen wurde aufgehoben.

Als Einrichtung sind wir verpflichtet, Regelungen zum Besuch und Betreten und Verlassen der Einrichtung zu erstellen (§6, Abs. 2 SächsCoronaSchVO), über die ich Sie hier (stichpunktartig) informiere:

  • Besuche im Haus (Angehörige, Betreuer, Therapeuten, Dienstleister, Seelsorger)
  • Vorherige Anmeldung des Besuches bei der Einrichtungsverwaltung oder im Wohnbereich
  • Besucher meldet sich per Klingel beim Mitarbeitenden
  • Selbstauskunft und Belehrung des Besuchers zu Hygienemaßnahmen
  • Hände desinfizieren
  • Vorrang hat die Begegnung im Freien
  • Bei ungünstiger Witterung oder eingeschränkter Mobilität der Bewohner Besuch im Einzelzimmer, (bis zu 2 Besucher)
  • Bei mehreren Personen (entsprechend SächsCoronaSchVO) bis zu 10 Personen Begegnung in einem großen Raum (Andachtsraum HGH Altbau; Foyer HGH Neubau; Saal LH)
  • Zugang erfolgt im Hermann-Gocht-Haus vorrangig über Außentreppe oder auf dem kürzesten Weg, um Begegnung mit anderen Bewohnern zu minimieren;
  • Kein Aufenthalt im Wohngruppenraum
  • zeitliche Befristung des direkten Kontaktes in Räumen auf 60 Minuten

Besuche bei Angehörigen (z.B. Wochenendaufenthalt bei Familie) – „Aufenthalt an einem anderen Ort“

  • Der Aufenthalt ist unter Einhaltung der für alle geltenden Bestimmungen wieder möglich.
  • Selbstauskunft und Belehrung des Besuchers zu Hygienemaßnahmen

Einkaufen und Verlassen des Hauses

  • unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist das selbständige Einkaufen durch Bewohner wieder möglich.
  • Bewohner, die hierzu selbst kognitiv nicht in der Lage sind, werden beim Einkaufen begleitet oder es wird weiterhin stellvertretend für sie eingekauft
  • Bewohner erhalten (genähte) Mund- Nasen- Abdeckungen. Nach dem Einkauf werden diese der zu desinfizierenden Wäsche zugeführt.
  • Bei Rückkehr vom Einkauf erfolgt Händewaschen (20 sec. mit warmem Wasser und Seife) oder die Händedesinfektion

Arztbesuche / Krankenhausbehandlung / externe Therapien: sind wieder unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln möglich.

Gruppenangebote / Andachten / Gottesdienste: Können (im HGH unter Beibehaltung der Trennung Altbau – Neubau) durchgeführt werden.

Tätigkeit in der WfbM:

  • Nach Wegfall des Betretungsverbotes für die Werkstätten erfolgt das schrittweise Anfahren des Werkstattbetriebes. Hierzu wurde von den WfbM jeweils ein Hygienekonzept erstellt.
  • Die Lukaswerkstatt ist vorerst bis auf weiteres im Hermann-Gocht-Haus und Lukashaus als „Außenstellen“ tätig.

Es geht wieder „bergauf“. Bei aller Freude darüber ist es jedoch erforderlich, die gebotenen Hygienemaßnahmen einzuhalten. Unterstützen Sie uns bitte dabei, solange dies notwendig ist.

Melden Sie sich bitte (wenn irgend möglich) bereits 1- 2 Tage vor dem Besuchstermin telefonisch an.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Achim Barth, Fachbereichsleiter Behindertenhilfe
Jens Kößling, Einrichtungsleiter Lukashaus

https://www.stadtmission-zwickau.de/umgang_mit_der_corona-pandemie_hermann-gocht-haus_de.html